Gold - die wichtigsten Eigenschaften für Schmuck-Hersteller und Schmuck-Käufer. Feingold, Festigkeit, Härte, Plastizität.

Die Gold-Seite von bl Schmuck Berlin-Charlottenburg

www.bl-schmuck.de


Gold


INHALT: Feingold, Eigenschaften: Farbe, Festigkeit, Härte, Plastizität, Eignung für Schmuck. Verbesserung der Eigenschaften durch Legieren.

Drei Eigenschaften sind es, die Gold zum idealen Werkstoff für Schmuck machen: seine leuchtende Farbe, chemische Beständigkeit und ausgezeichnete Formbarkeit. Letztere ist so extrem, dass es mit einfachen Geräten gelingt, haarfeine Drähte und hauchdünne, durchscheinende Folien (Blattgold) herzustellen. Für die Schmuckfertigung ist diese Eigenschaft nicht nur von Vorteil, denn was sich leicht formen lässt, das lässt sich auch leicht ver-formen. Feingold wird (heute) nur dort verwendet, wo es nicht stark belastet wird, z.B. in Kombination mit einem festeren Trägermaterial.

Um eine ausreichende Stabilität zu erzielen, muss die Plastizität des Materials verringert werden. Wie bei den meisten Metallen wird die Widerstandsfähigkeit gegen Bruch. Mit steigender Festigkeit nimmt i.a. auch der Umformwiderstand zu. Man unterscheidet einerseits die Festigkeit bei unterschiedlicher Beanspruchung, z.B. Zug- oder Biegefestigkeit, andererseits in Abhängigkeit von der Temperatur Warm- und Kaltfestigkeit. Festigkeit durch Umformung eines Metallstücks durch schlagartige Krafteinwirkung. Schmieden oder andere mechanische Bearbeitung etwas verbessert, doch das allein reicht normalerweise nicht aus. Mehr Wirkung zeigt das Legieren, also die Beimengung anderer Metalle. Gold löst nämlich im flüssigen Zustand sehr viele Metalle, edle wie unedle, und es behält die Lösung auch unmittelbar nach der Erstarrung meist aufrecht, so dass einheitliche sog. Mischkristalle entstehen. Mit fortschreitender Abkühlung nehmen - wie im menschlichen Leben - die Spannungen zwischen den Partnern zu, und oft bilden sich dann neue Gruppierungen oder Strukturen. Diese setzen äußeren Kräften erheblich mehr Widerstand entgegen als die reinen Komponenten. Auf diese Weise lassen sich Goldlegierungen mit nahezu jeder gewünschten Festigkeit herstellen, von „butterweich” bis stahlhart.

Nun werden aber durch das Legieren nicht nur die mechanischen, sondern auch alle anderen Eigenschaften verändert. Und das bedeutet in diesem Fall, dass sowohl die Farbe als auch die Beständigkeit gegen Beschädigung oder Zerstörung eines Metalls durch chemische oder elektrochemische Reaktion mit seiner Umgebung. Korrosion nicht besser werden. Es läuft also auf einen Kompromiss hinaus: das Gute weitgehend zu bewahren und das weniger Gute zu verbessern. Dank der Natur und der Metallurgie können die Ergebnisse durchaus überzeugen.

          www.bl-Schmuck.de

HOME top
Schmuckdesign Shopping Schmucklexikon Lexikon Goldschmuck Gold Goldlegierungen Perlen Perlenpflege Webdesign